Heiner Geißler hat die Äußerungen von Guido Westerwelle bzgl. spätrömischer Dekadenz mit den folgenden Worten kommentiert:
Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Freßgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden. Quelle
Wenn Kinder dieses Zitat lesen, die Politik der FDP und die Personal-Abhängigkeiten in der Bundesregierung in Betracht ziehen, kommt eine Zeichnung raus, die kaum noch einer weiteren Kommentierung bedarf. Nur eines sei angemerkt: Halbwegs gebildete Kinder haben im Gegensatz zum Qualitätsjournalismus nicht vergessen für welche Bevölkerungsgruppe im letzten Jahr die meisten Mittel aus dem Staatshaushalt aufgewendet wurden. Die Zeichnung möchte ich Euch nicht vorenthalten, Ideengeber und Zeichner (innen) dieser Grafik sind 11 bzw. 13 Jahre alt. Die Veröffentlichung unter CC ist von den beiden freigegeben.
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Einen Gruß an die Kinder! Sie haben mich aufatmen gemacht!
Yup, auch von mir ein Hoch auf “the next Generation”
tolle zeichnung. die kinder bringen es auf den punkt. man könnte auch sagen: die FDP plündert den staat aus.
aber wie kriege ich das bild auf meine seite?
Ich wundere mich immer wieder über Geißler – was war mir der Mann früher zuwider! Heute schätze ich ihn regelrecht. O tempora o mores …
Meinen respektvollen Gruß an die Künstler!
Ich werde das erwähnen, wenn mal wieder jemand über die Jugend von heute nölt.
Guten Morgen zusammen,
freut mich wenn es gefällt, ich gebe die Grüße sofort weiter.
@Frank … Heiner Geißler scheint noch nicht zu vergessen haben, dass konservativ auch einen Verantwortungsaspekt beinhaltet
@Klaus … in der Großansicht, einfach mit der rechten Maus Taste “speichern unter” auswählen, dann kannst Du es bei Dir hochladen oder direkt einbinden. hier ist die URL des Bildes http://www.aebby.de/wordpress/wp-content/uploads/konsul.jpg“
Pingback: Die spätrömische Dekadenz des Herrn Westernwelle aus Kindersicht.
@aebby: danke. ich habe keine rechte mausstaste, aber das bild ließ sich jetzt vom internet auf die festplatte ziehen.
@ aebby:
Das genau (“Verantwortungsaspekt”) ist es ja und deshalb habe ich auch als “Anarcho” nichts dagegen, wenn man mich als “konservativ” bezeichnet. Wir hier sind wohl in der Tat “wertkonservativ” und ich finde nichts Ehrenrühriges daran – im Gegenteil.
Just my 2 cents
Frank
Schönes und sehr treffendes Bild – wir sind wieder mal so weit, daß Kinder wohl mehr mitkriegen als Erwachsene (wenn ich so an unser Wahlvolk denke….)
>>und manchmal anders rum nachgedacht<<
@aebby, gestern auf der suche nach dem schlaraffenland-text, den ich kenne (der übrigens von bechstein ist), landete ich bei einer variante der grimms. der hat wenig mit gebratetenen tauben zu tun, die einem ins maul fliegen, sondern viel mit dem "anders herum gedacht".
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=969&kapitel=238&cHash=b2042df08bschlaraf#gb_found
@Klaus … Gutenberg ist gerade mit Datenbankfehler offline, ich schaue morgen mal rein …
@Klaus … Das sind meine zwei Lieblingsstellen aus dem Text:
Da sah ich einen jungen Esel mit einer silbernen Nase, … und eine alte Schindmähre stand dabei, die sprach, es wäre recht.
P.S. nicht ganz sinnerhaltend zitiert